Q&A: Warum schüttet man die in Bau befindliche U-Bahn in Köln nicht einfach wieder zu?
Frage von <=>: Warum schüttet man die in Bau befindliche U-Bahn in Köln nicht einfach wieder zu?
Nein ernsthaft. Nun wird so getan, als wenn alles so überraschend wäre.
Zum Einsturz des Stadtarchivs hätte es ja schon gar nicht kommen müssen, hätte man 2004, als nur 150 Meter von der Einsturzstelle entfernt ein Kirchturm beinah umgekippt ist, damals schon die Richtlinien Sicherheit betreffend verbessert. Auch da hieß es zuerst, das hätte nichts mit dem U-Bahn Bau zu tun. Natürlich hatte es. Seitdem gab es mehrere Löcher im Boden (z.B. am Chlodwigplatz) unzählige Risse in Gebäuden entlang der Baulinie und und und. Wie oft man hier in Köln hört, das dass alles nichts mit dem U-Bahn Bau zu tun hat… Als Anwohner hab ich selber das zweifelhafte Vergnügen gehabt mich vor 3 Jahren mit dem Anwohner-management auseinander setzen zu müssen. Damals war den Ganzen Sommer über Nachts Lärm bis zu 100Db zu hören, Die Arbeitgemeinschaft brauchte 8 Monate um einen Deckel auf das Bauloch zu machen. In der Zwischenzeit unzählige Lügen, die beste war, ich sei der einzige der sich beschwert hat (ich weiß von einem Mehrfamilienhaus auf der Bonner Str. wo sich ALLE Bewohner beschwert haben und die Miete gekürzt)
Also, ursprünglich sollte der Bau 600Millionen kosten. Mittlerweile 1,1Milliarden. Seien wir ehrlich, unter 1,5Milliarden wird das nichts. Eher mehr. Das für eine U-Bahn mit 4Km Länge, die eigentlich niemand wollte, die auch nicht notwendig ist ( Es geht um eine Zeitersparnis von 8 Minuten!)
Daher meine Frage an euch: sollte man nicht lieber JETZT sagen: Schluss, aus, es ist Billiger jetzt alles zu zuschütten als die Kosten explodieren zu lassen und weitere Schäden, auch an Leib und Wohl in kauf zu nehmen?
@Bööööö
Mit Richtlinien meinte ich natürlich die Kontroll-richtlinien. Naja, hätte ja schon gereicht, wenn nicht die, die Bauen sich selber kontrollieren. Ich glaube der Vorarbeiter der als Haupttäter gilt ist auch der, der dafür zuständig war das alles da ist wo es sein soll.
5 Milliarden…wer weiß
<- ein Grund mehr fürs zuschütten...
Übrigens unterlasse ich mal hier meine kleine Paranoia und mache keinen Klüngelvorwurf, ich fand es nur seltsam das rund um die Uhr Lärm aus der Baugrube kam, Wochenlang, nur genau in den 5 Minuten wo 2 mal das Ordnungsamt zum Lärmmessen da was gerade Pause gemacht wurde. Ordnungsamt weg: Lärm weiter.
Ps.. Die KVB schreibt auf ihrer Nord-Süd Seite,es gäbe eine "...auf die Dauer der Bauarbeiten begrenzte Beeinträchtigung des Stadtbildes..."
Also werden sie wohl das Stadtarchiv wieder aufbauen, nach Fertigstellung. Ist ja die Logische Konsequenz.
Beste Antwort:
Answer by Bööööö
Dass es eingestürzt ist hat nichts mit den Richtlinien zu tun sondern weil Stahl momentan so teuer ist und teilweise 80% der Stahlstützen unterschlagen wurden. Soweit man feststellen konnte. Teilweise ist es aber gar nicht mehr feststellbar, weil der Stahl (oder eben das, wo Stahl sein sollte) bereits einbetoniert wurde. das hat nicht ein Verantwortlicher allein gemacht. Hochkriminell, 2 menschen sind dadurch getötet worden.
und ja, der Krach sind auch kosten, die die Allgemeinheit zu tragen hat, die aber in den offiziellen kosten nicht auftauchen. die Zahl 1,5 Mrd halte ich noch für zu niedrig angesetzt, es werden bestimmt 5 Mrd.
Und das Severinstor ist bestimmt eines Tages auch im Erdboden verschwunden.
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